Projekt: "Eine Orgel für St. Josef"

Was sind die Aufgaben einer Orgel?

Die Orgel wird vornehmlich für die musikalische Gestaltung der Liturgie gebraucht. In dieser benötigt sie für folgende Aufgaben verschiedene Klangebenen:

  • Festlicher, oder verhaltener Einzug, bzw. Auszug
  • Laute, oder leise Vorspiele zu Liedern
  • Führen des Gemeindegesangs
  • Begleitung eines Vorsängers
  • Ruhig meditatives Spiel während Übergängen, wie z.B. der Kommunion
  • Begleitung einer Schola
  • Zusammenspiel mit einer Band
  • Zusammenspiel mit einzelnen, oder mehreren Instrumenten
  • Begleitung eines Chores
  • Zusammenspiel mit einem Orchester (und Chor)

Was ist der Status Quo in St. Josef?

Die Pfarre St. Josef ist zurzeit im Besitz einer Orgel (gebaut von Gerhard Hradetzky) mit einer Klangauswahl von 6 Registern.

Der Durchschnitt der Registeranzahl von Orgeln, die in jenen Kirchen stehen, deren Messbesuch mit dem von St. Josef vergleichbar ist, liegt etwa bei 20 Registern.

Mit der vorhandenen Orgel, die lediglich 6 Klangfarben besitzt, sind die oben angeführten Aufgaben einer Orgel nur in stark reduzierter Form bzw. gar nicht in zufriedenstellender Weise durchführbar. Relativ schnell wird eine gewisse Eintönigkeit bemerkbar.

Auch fehlt ihr in größeren Messen die Kraft, um den Gemeindegesang auf festliche und seriöse Art zu führen. Das liegt daran, dass sie in Bauweise und Intonation auf kleinere Räume abgestimmt ist und nicht auf einen Kirchenraum wie in St. Josef.

Diese Orgel wurde als Zimmerübungsorgel konzipiert und erbaut. Auf Grund ihrer Bauweise als Kleinorgel, reagiert das Instrument besonders sensibel auf Umwelteinflüsse, wie z.B. das Raumklima und wird daher störanfällig bleiben, sodass kurzfristig notwendige und langfristig unwirtschaftliche Reparaturen anfallen.

Zusammenfassend formuliert stellt sie im modernen Kirchenraum ein Provisorium dar.

Welche Schritte wurden bis jetzt gesetzt, um die derzeitige Situation zu verbessern?

Herbert Gasser, Orgelreferent der Erzdiözese Wien-Süd, bestätigt alle aufgezählten Mängel und rät in einem Schreiben zu einer neuen Orgel.

2011 wurden 8 Kostenvoranschläge für eine Orgel mit 15 - 18 Registern eingeholt, die in der Pfarrkanzlei zur Einsicht aufliegen. Diese Kostenvoranschläge befanden sich im preislichen Rahmen von 220 000 bis 320 000 Euro (mit MwSt.) und wurden auf Wunsch des Orgelkomitees so ökonomisch günstig gestaltet wie möglich.

Wichtige Beschlüsse des Pfarrgemeinderates

"Es besteht grundsätzlich Einigung, dass in absehbarer Zukunft eine neue Orgel angeschafft werden soll. Da es bereits potentielle Spender gibt, wird beschlossen, im Rahmen des Kirchenbauvereins ein dafür gewidmetes Spendenkonto einzurichten." (29.04.2013)

"Es soll keine Vermischung mit Spenden für andere Vorhaben passieren." (19.06.2013)

"...die Pfarrgemeinde soll informiert werden, dass im Pfarrgemeinderat grundsätzlich Präferenz für eine Pfeifenorgel besteht und wir dafür ansparen..." (12.09.2013)

Um Geld für dieses Projekt zu sammeln, wurde Michael Capek beauftragt, ein Orgelkomitee einzusetzen. Es setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Michael Capek, Elisabeth Capek, Irene Luhn, Regina Cleary, Gerold Klettenhofer, Ludmila Kornigg, Herbert Mannsbart, Leopold Steyrer, Ingeborg Traid, Maria Wagner, Dominik Zeugswetter.

Ein Grundsatz, nach dem die Finanzierung erfolgen soll, wurde erarbeitet.

Finanzierung

Die Gesamtsumme soll sich im Endeffekt auf 3 Standbeine stützen: Personenspenden, Einnahmen aus Aktionen und Aktivitäten des Orgelkomitees und Förderungen.

Das reguläre Budget der Pfarre wird mit den Projektkosten nicht belastet.

Von der Diözese kann nötigenfalls ein zinsenloses Darlehen bis zu einer Höhe von 75 000 Euro in Anspruch genommen werden.

Der Kirchenbauverein hat in einer unverbindlichen Zusage 30 000 Euro an Unterstützung in Aussicht gestellt, wovon ein erster Teilbetrag von 10 000 Euro bereits überwiesen wurde.

Förderungen von Bund, Land und Gemeinde werden angestrebt.

Das Orgelkomitee und seine Aktivitäten

Das Komitee kann inzwischen auf mehrere geldbringende Veranstaltungen zurückblicken.

Regelmäßige Einnahmequellen stellen Weihnachtsmarkt und Sommernachtsfest dar.

Die Leesdorfer Winzer (Eitler, Fischer-Kügerl, Gehrer, Märzweiler) haben sich dazu bereit erklärt, das Projekt zu unterstützen, indem ein eigener Orgelwein geschaffen wurde, dessen Erlös dem Projekt zu Gute kommt. Eigens für diesen Wein wurde von Künstler Josef Kis ein Etikett gestaltet. Herzlichen Dank!

Sobald man sich auf eine spezielle Orgel geeinigt hat, soll eine "Pfeifenpatenschaft" (noch nicht bezahlte Orgelpfeifen können anhand eines übersichtlichen Plans von Einzelpersonen gekauft werden), oder "Tastenpatenschaft" (selbes Prinzip mit Eingravierung des Spendernamens am Ende der Taste) eingegangen werden können.

Auch ein "Stifterbrief" im Wert von 100 Euro und mehr soll dann erhältlich sein. Diese Briefe sind laut Erfahrung anderer Orgelprojekte sehr beliebte Geschenke bei Geburtstagen, Firmungen, Hochzeiten oder anderen Jubiläen.

Benefizkonzerte, Lesungen und Präsentationen werden zum Wohle des Projekts veranstaltet.

Großspender (Banken, Sparkasse, Versicherungen, Badener Unternehmen) sollen gefunden werden. Diese Vorgehensweise hat sich bereits bei den Projekten Glockenturm und Pfarrhausbau als sehr effektiv erwiesen.

Die alte Orgel ist zu einem nennenswerten Preis als Übungsorgel zu verkaufen.

Derzeitiger Kontostand

99 972,44 Euro

Kontonummer:

Kirchenbauverein Leesdorf / ORGEL

  • IBAN: AT85 3204 5000 0105 8247
  • BIC: RLNWATWWBAD

Ein herzliches Vergelt's Gott für Ihre Spende!